Wir wollen
Argjentina zurück!
Dokumentation auf ARTE:
Fremde Heimat Serbien - Abschiebung ins Nichts 
 

Argjentina wurde am 19. Januar 2020 mit ihren Eltern aus Zschopau nach Serbien abgeschoben. Die damals 13jährige Teenagerin ging in die 7. Klasse und lernte gerade für eine Mathekontrolle, als nach 23 Uhr ein massives Polizeiaufgebot die Familie aus ihrer Wohnung rausholte. 

Argjentina ist Erzgebirglerin. Sie ist geboren und aufgewachsen in Zschopau. Ihre Schulkameraden beschreiben sie als fleißig, hilfsbereit, klug und bescheiden. Nach der 10. Klasse wollte sie eine Ausbildung in einem Pflegeberuf beginnen. Ihre Mutter war berufstätig und die Familie perfekt integriert.

Seit fast zwei Jahren erledigt Argjentina diszipliniert im Homeschooling ihre deutschen Schulaufgaben, die sie von ihren Klassenkameraden aus Zschopau erhält. In Serbien hat sie weder eine Chance auf einen Schulbesuch, noch auf einen Bildungsabschluss.

Hilfstransport nach Serbien. Zweimal fuhren Zschopauer Eltern nach Serbien, um die Abgeschobenen mit dem Nötigsten zu versorgen.

Seit zwei Jahren ist unaufgeklärt, warum die Ausländerbehörde in Annaberg-Buchholz die Abschiebung angewiesen hat. Nach Meinung von Hasina Amirat vom Sächsischen Flüchtlingsrat war die Abschiebung ein Akt reiner Willkür durch einen Sachbearbeiter. 

Die Abschiebung von Argjentina und ihren Eltern ist ein Fall schwerster Diskriminierung. Mit anwaltlicher Hilfe versuchen Zschopauer Eltern und Schüler, Argjentina und ihre Eltern zurückzuholen.

 

 

 

 

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Hinweis:
Alle Spenden landen auf dem angegebenen IBAN-Konto, das von der Elterninitiative verwaltet wird. Damit werden die Kosten für die anwaltliche Unterstützung sowie die Lebenserhaltung der Familie in Serbien finanziert.

Rene Sandig (rechts) von der Zschopauer Eltern-Initiative. Er brachte dringend benötigte Hilfsgüter zur abgeschobenen Familie nach Serbien. In der Mitte Argjentina, links ihre Mutter.